Wie alles begann – Am Anfang war die Idee
Die Verlagsgeschichte nahm ihren Lauf mit Jürgen Koslowski, der im Frühjahr 1986 in Lübeck ein Automobil-Anzeigenblatt mit
dem verheißungsvollen Namen „Lübecker Autoanzeiger“ veröffentlichte.
Lübecker Autoanzeiger, ein Anzeigenblatt für gewerbliche und private Automobil-Verkaufsanzeigen das kostenlos über das Tank-
stellennetz in Lübeck und Umgebung vertrieben wurde. Das später in gesamt Schleswig-Holstein und Hamburg als „Schleswig-
Holsteiner und Hamburger Autoanzeiger“ erschienen ist.

Die ersten 3 Jahre waren finanziell Überlebenstraining und es reichte gerade zur Pleite. Wenn morgens die Bank anruft und die
Überweisung mit 500,- Mark nicht ausführt, ist man eigentlich fertig mit der Welt. Aber wir haben nicht aufgegeben.

1989 öffnete die DDR die Grenzen und die Autohöfe waren in kürzester Zeit von Flensburg bis Konstanz leergefegt. Was nun?
Keine Werbeeinnahmen mehr, die mühsam gewonnen Anzeigenkunden hatten keine Gebrauchtfahrzeuge mehr und uns fehlten
die Anzeigeneinnahmen.

1990 war die Geburtsstunde für ein Anzeigenblatt mit bundesweiter Verbreitung als kostenpflichtiges Anzeigenblatt, aber mit
kostenlosen Foto-Anzeigen für den Privatanbieter. Die erforderlichen Privatanzeigen für die erste Ausgabe holte man sich persön-
lich am Sonntag auf dem „Hamburger Automarkt“, dort trafen sich Käufer und Verkäufer. Ausgerüstet mit Fotoapparat und
Schreibblock entstand hier der Inhalt für die erste Ausgabe „Auto Motorrad & Freizeit.“
Das neue Anzeigenblatt war nun auf Anhieb zwischen Hamburg und München ein gefragtes Objekt und es dauerte nicht lange
da hatten wir aus allen Teilen Deutschlands genügend Verkaufsangebote an Automobilen und Motorrädern.
Schnell erreichten wir eine Druckauflage von über 100.000 Exemplaren.
1990 war auch die Geburtsstunde von „Motorradmarkt“.

Das älteste (l.) und das neuste (r.) Exemplar aller Erscheinungen des Verlages.

 

Auch dieser Titel wurde schnell ein Objekt der Begierde, die anfängliche Druckauflage konnte schnell von 100 Tsd. auf 200 Tsd. Exemplare erhöht werden und die Verkäufe lagen ebenfalls bei 70 bis 80%.
Es folgten noch weitere Titel und der Verlag wuchs zu einem mittelständischen Unternehmen.

1992 folgte der Umzug mit derzeit 32 Mitarbeitern in das neuerbaute Verlagshaus.

Das Verlagshaus.

 

2012 nach 26 Jahren erfolgreicher Verlagsgeschichte hatte die digitale Revolution mit deren Auswirkungen und dem Medienwandel dazu geführt alle Verlagstitel mangels wirtschaftlicher Perspektiven, einzustellen.

2017 die Zukunft braucht Vergangenheit, „Motorradmarkt“ kommt gedruckt und als e-paper zurück.

Eine Auswahl der über die Jahre erschienen Titel.